Einzigartiges Zeugnis einer Kulturepoche: das Klassische Weimar

Im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert wurde Weimar zu einem Brennpunkt europäischer Geistesgeschichte als Dichter und Denker wie Goethe, Schiller, Wieland und Herder die Kulturepoche „Weimarer Klassik“ prägten. In Anlehnung an ein antikes Kunstideal strebten sie nach Vollkommenheit, Harmonie und Humanität. Das seit 1998 als UNSECO-Welterbe geführte Ensemble „Klassisches Weimar“ umfasst elf Orte, an denen sich Kunstgeschichte und historische Architektur verbinden wie im Fall von Schillers Wohnhaus, in dem der Dichter u.a. „Wilhelm Tell“ schrieb. In Goethes Gartenhaus entstand damals „Iphigenie auf Tauris“. Zum Ensemble gehören außerdem die Herderstätten, das Stadtschloss, das Wittumspalais, die Herzogin Anna Amalia Bibliothek, der Schlosspark Belvedere, Schloss und Schlosspark Ettersburg und Schloss und Schlosspark Tiefurt sowie die Fürstengruft mit den Gräbern Goethes und Schillers. 

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